"Freiräume erhalten - Solidarität mit der Ex-Steffi"
Presseerklärung von ['solid] - die linke Jugend Baden-Württemberg
"Freiräume erhalten - Solidarität mit der Ex-Steffi"
Karlsruhe, 30.01.2006
['solid] - die linke Jugend Baden-Württemberg lehnt die für den übermorgigen Mittwoch, 1. Februar, geplante Zwangsräumung des linken Wohn- und Kulturprojekts "Ex-Steffi" in der Karlsruher Schwarzwaldstraße ab.
Eine Räumung einer Kultur- und Wohnanlage aufgrund einer nicht vorhandener Bebauungsplanung und unkonkreter Erklärungen der Stadt Karlsruhe ist nicht plausibel und mit einer demokratischen Kultur nicht vereinbar. ['solid] fordert die Stadtverwaltung auf, sich zu Kooperationsgesprächen bereit zu erklären und die Kaufabsichten des Vereins "Selbstbestimmt leben e.V." als ernst gemeinte Alternative zur Räumung zu akzeptieren.
Weiter erklären Julia Günther (21, Tübingen) und Vadim Reimer (19, Karlsruhe), Mitglieder des
LandessprecherInnenrates von ['solid] Baden-Württemberg:
DieEx-Steffi ist nötiger denn je, denn:
1. Freiräume für alternative Jugendkultur jenseits des kommerzialisierten Mainstreams müssen, alleine aus Gründen einer demokratischen Gesellschaftskultur, erhalten bleiben!
2. selbstverwaltete Projekte, wie die Ex-Steffi, bieten Raum für politische und gesellschaftliche Arbeit. ['solid] Bawü hat schon mehrmals in der Ex-Steffi Mitgliederversammlungen abgehalten, uns hat es gut gefallen und wir wollen auch gerne noch mal hin!
3. in selbstverwalteten Projekten bezahlbares und schönes Wohnen möglich ist. Und das in Zeiten von Wohnungsnot und unverschämt hohen Mieten.
Selbstverwaltete Projekte, wie das KTS in Freiburg, die Schelling in Tübingen oder gerade die Ex-Steffi in Karlsruhe zeigen, dass es anders geht als die neoliberalen Ideologen behaupten. Sie zeigen, dass solidarisches Zusammenleben, politische Aktivität und kreatives kulturelles Schaffen selbstbestimmt möglich sind.
Wir wollen eine Gesellschaft, in der alle selbstbestimmt leben können. Freiräume dürfen nicht einfach dicht gemacht werden! Daher wird sich ['solid] Baden-Württemberg aktiv gegen die geplante Räumung einsetzten und an Solidaritätsveranstaltungen teilnehmen.
Ex-Steffi bleibt!
"Freiräume erhalten - Solidarität mit der Ex-Steffi"
Karlsruhe, 30.01.2006
['solid] - die linke Jugend Baden-Württemberg lehnt die für den übermorgigen Mittwoch, 1. Februar, geplante Zwangsräumung des linken Wohn- und Kulturprojekts "Ex-Steffi" in der Karlsruher Schwarzwaldstraße ab.Eine Räumung einer Kultur- und Wohnanlage aufgrund einer nicht vorhandener Bebauungsplanung und unkonkreter Erklärungen der Stadt Karlsruhe ist nicht plausibel und mit einer demokratischen Kultur nicht vereinbar. ['solid] fordert die Stadtverwaltung auf, sich zu Kooperationsgesprächen bereit zu erklären und die Kaufabsichten des Vereins "Selbstbestimmt leben e.V." als ernst gemeinte Alternative zur Räumung zu akzeptieren.
Weiter erklären Julia Günther (21, Tübingen) und Vadim Reimer (19, Karlsruhe), Mitglieder des
LandessprecherInnenrates von ['solid] Baden-Württemberg:
DieEx-Steffi ist nötiger denn je, denn:
1. Freiräume für alternative Jugendkultur jenseits des kommerzialisierten Mainstreams müssen, alleine aus Gründen einer demokratischen Gesellschaftskultur, erhalten bleiben!
2. selbstverwaltete Projekte, wie die Ex-Steffi, bieten Raum für politische und gesellschaftliche Arbeit. ['solid] Bawü hat schon mehrmals in der Ex-Steffi Mitgliederversammlungen abgehalten, uns hat es gut gefallen und wir wollen auch gerne noch mal hin!
3. in selbstverwalteten Projekten bezahlbares und schönes Wohnen möglich ist. Und das in Zeiten von Wohnungsnot und unverschämt hohen Mieten.
Selbstverwaltete Projekte, wie das KTS in Freiburg, die Schelling in Tübingen oder gerade die Ex-Steffi in Karlsruhe zeigen, dass es anders geht als die neoliberalen Ideologen behaupten. Sie zeigen, dass solidarisches Zusammenleben, politische Aktivität und kreatives kulturelles Schaffen selbstbestimmt möglich sind.
Wir wollen eine Gesellschaft, in der alle selbstbestimmt leben können. Freiräume dürfen nicht einfach dicht gemacht werden! Daher wird sich ['solid] Baden-Württemberg aktiv gegen die geplante Räumung einsetzten und an Solidaritätsveranstaltungen teilnehmen.
Ex-Steffi bleibt!
wellenbrett - 30. Jan, 09:46


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